Der evangelische Landesbischof Ralf Meister und der katholische Generalvikar Theo Paul haben die Kirchen aufgefordert, die eigene Botschaft deutlicher herauszustellen. In einer immer komplexer werdenden Gesellschaft dürften sie nicht jedem Zeitgeist hinterher rennen, betonte Meister, Bischof der hannoverschen Landeskirche, am Mittwochabend in Osnabrück: "Die Kirche muss zuallererst ihrem Auftrag treu bleiben."
Angesichts des Mitgliederschwunds forderte Meister mehr Gelassenheit. Es könne nicht immer nur um Quantität gehen. Christen müssten auch darauf vertrauen, "dass der Glaube erfahren wird durch den Heiligen Geist und in Freiheit angenommen wird".
Der Osnabrücker Generalvikar Paul sagte, es sei wichtig, mit den Menschen im Gespräch zu bleiben und daraus Lösungen für Probleme zu entwickeln. Eine eindeutige christliche Position, einfache Antworten auf alle ethischen oder politischen Fragen gebe es nicht. "Aber wir müssen der Sauerteig bleiben, ohne immer sauer zu wirken." Paul, Verwaltungschef des Bistums Osnabrück, und der Bischof diskutierten anlässlich des Antrittsbesuchs Meisters in Osnabrück in der Katharinenkirche.
Paul griff den Vorschlag Meisters auf, eine neue Kultur der Vergebung in der Gesellschaft zu etablieren. Er könne sich sogar vorstellen, den eigentlich evangelischen Buß- und Bettag "ökumenisch anzugehen". Meister hatte zuvor in einem Zeitungsinterview gesagt, die Gesellschaft müsse eine Form der Einsicht in die eigene Schuld finden, statt immer nur anzuklagen.
Ralf Meister, neuer Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, hat sich am Donnerstag, 2. Februar, Osnabrücks Oberbürgermeister Boris Pistorius vorgestellt.
Ein wichtiges Thema des Gesprächs war die Auswirkung der Konversion auf die Entwicklung der evangelischen Gemeinde in Osnabrück, die durch Zuzug neuer Mitglieder vor große Herausforderungen gestellt wird.
Obwohl der Landesbischof seinen persönlichen Facebook-Account gelöscht hat, sind für Meister Internet und soziale Netzwerke wichtige Medien für die Kirchenarbeit: "Wir müssen die modernen Technologien nutzen, wie seinerzeit Martin Luther den Buchdruck genutzt hat".
Drei- bis viermal im Jahr hält sich Meister in Osnabrück auf. Am Samstag, 4. Februar, 11.30 Uhr, predigt er im Rahmen eines ökumenischen Friedensgebets in St. Marien.
Der Landesbischof stellt sich vom 1. bis 5. Februar in der Region vor. Begleitet wurde Meister vom Superintendenten des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Osnabrück, Friedemann Pannen, und der Superintendentin des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Georgsmarienhütte, Doris Schmidtke.
(http://www.osnabrueck.de/74981.asp)
Die Kirchenkreise in Stadt und Landkreis Osnabrück hatten zu einem Begegnungsabend mit Ralf Meister, dem Bischof der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, eingeladen. Superintendent Wolfgang Loos konnte knapp 200 haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende der Kirchenkreise Bramsche, Georgsmarienhütte, Melle und Osnabrück im Meller Veranstaltungszentrum „Forum am Kurpark“ begrüßen. Grund des Abends ist der Besuch des Landesbischof in den Kirchenkreisen des Osnabrücker Landes, der insgesamt fünf Tage dauert.
Als Vorsitzende des neuen Kirchenkreisverbandes in Stadt und Landkreis Osnabrück führte Superintendentin Doris Schmidtke durch den Abend. Sie sei gespannt auf den Bericht des Bischofs nach Abschluss der Reise, betonte Schmidtke und gab eine Zusammenfassung des Prozesses der Neustrukturierung der Kirchenkreise im Osnabrücker Land. Dabei hob sie „das Gemeinsame“ hervor, auch im Miteinander mit der reformierten Kirche.
Landesbischof Ralf Meister dankte zu Beginn seiner Rede für die Möglichkeiten der Begegnung mit vielen Haupt- und Ehrenamtlichen. Er meinte, dass er noch keinen abschließenden Bericht über den Besuch geben könne, aber deutlich wahrgenommen habe, dass sich die lutherische Kirche im Raum Osnabrück in einer besonderen ökumenischen Situation befinde. Er habe dies beim Besuch in der Stadt Osnabrück, bei der Rundreise durch den Kirchenkreis Bramsche oder im Gespräch mit dem Landrat erlebt. "Das unterscheide die Region deutlich von anderen Regionen. Da habe ich viel gelernt und werde viel davon mitnehmen."
„Evangelische Positionsbestimmung“ – dieses nicht einfache Thema sei ihm für den Vortrag gegeben worden. Als erstes Beispiel fragte er, was es heiße, evangelisch zu sein. Er ging dabei besonders auf die bevorstehende Kirchenvorstandswahl am 18. März dieses Jahres ein. Hier würden mehrheitlich Ehrenamtliche in die Kirchenvorstände, in die Kirchenkreistage und Synode gewählt. „Das ist typisch evangelisch!“
In der Geschichte der evangelischen Kirche sei das nicht von Anfang an gewesen. Heute komme der Grundsatz der gleichen Beauftragung von Laien und Hauptamtlichen auch in der Kirchenvorstandswahl zum Ausdruck. Diese grundsätzliche Gleichstellung führte der Bischof unter anderem auf Martin Luther zurück. Sicherlich werde eine gewisse Ordnung in der Beauftragungen zu den verschiedenen kirchlichen Diensten benötigt. „Heute brauchen wir mehr als zuvor die Ehrenamtlichen! Die ehrenamtliche Mitarbeit in den Kirchenvorständen gibt die Möglichkeit, an zentralen Beschlüssen der Kirche und damit an den Wesensmerkmalen der Kirche mitzuwirken“, stellt er heraus.
Ein weiteres Thema in der Rede des Landesbischofs war die Freiheit in den Entscheidungen jedes Einzelnen auf Basis der ethischen Grundlagen des christlichen Glaubens. Meister verdeutlichte, dass diese ethische Grundlage nicht automatisch zu einfachen Antworten auf schwierige Fragen führe. Als Beispiel sagte er: „Als Grundsatz gilt: Du sollst nicht töten.“ Dennoch gebe es Situationen, in denen Menschen anders entscheiden müssen, so zum Beispiel bei Schwangerschaftsabbrüchen oder der bestimmten Formen der Sterbehilfe.
„Der Versuchung von Normierungen, die Sicherheiten versprechen, müssen wir widerstehen, so kompliziert diese Welt auch ist,“ fasste er seinen Vortrag zusammen, für den das Publikum anhalten Applaus gab.
„Was Sie den Bischof schon immer fragen wollten“ war das Motto der anschließenden Fragerunde mit dem Publikum. Auf eine Frage nach der Zukunft der Kirche im Zusammenhang mit zurückgehenden Mitgliedszahlen sagte Meister: „Wir müssen die Grundgesten des Glaubens wie die der Gnade oder der Versöhnung als Kirche wach halten. Wir habe keine Option zu resignieren!“ Nach der „Fragestunde“ stand Bischof Meister für kleine Gesprächsrunden zu Verfügung.
Begleitet wurde der Abend vom „Meller Blechbläserquintett“.
(Eckhard Eilers)
Werbung für die Kirchenvorstandswahl haben am Samstag Landesbischof Ralf Meister, Polizeipräsidentin Heike Fischer und Landessuperintendent Dr. Burghard Krause gemacht. Auf dem Wochenmarkt vor dem Dom in Osnabrück sprachen sie Passanten auf die Wahl an und animierten sie, Anliegen mit Hilfe von Abstimmungssäulen zu dokumentieren.
„Deshalb gehe ich wählen! In der Evangelischen Kirche ist mir wichtig ...“ war die Frage, die mit zwei kleinen Bällchen bewertet werden musste. Viele Passanten war das Datum der Wahl am 18. März noch nicht präsent, hatten aber durchaus ihre Meinung: „Gemeinschaft“ fanden 71 am Wichtigsten, dicht gefolgt von Jugendarbeit (68), Nächstenliebe (54) und Ökumene (51). Etwas abgeschlagen schnitten Bildung, Musik und „Kirche als Denkmal“ ab.
Landesbischof Meister ging direkt auf viele Menschen zu, ermunterte sie zur Abstimmung und kam mit ihnen ins Gespräch. Beispielsweise mit Dr. Konrad Sommer, HNO-Chefarzt am Marienhospital, traf er einen früheren Lübecker, zumal er selbst in der Hansestadt als Propst gewirkt hat. Ehefrau Dr. Theda Sommer kandidiert in der Osnabrücker Mariengemeinde für das Amt einer Kirchenvorsteherin.
Die Osnabrücker Polizeipräsidentin Heike Fischer engagierte sich für die Kirchenvorstandswahl, weil sie Christin ist, das Ehrenamt stärken will und die Kirche für die Gesamtgesellschaft als unverzichtbar ansieht. Die Kirchen leisteten einen wichtigen Beitrag etwa in der Erziehung und propagieren, dass mit Gewalt keine Konflikten zu lösen seien, so die Präsidentin. Die Kirchen sorgten für eine Kultur des Miteinanders, so Fischer abschließend. Landessuperintendent Dr. Burghard Krause betonte am Stand, dass gute Kirchenvorsteher besonders wichtig für die Zukunftsorientierung der evangelischen Kirche seien.
Der ungewöhnliche Infostand am Markt wurde von der Arbeitsgruppe „Kirchenvorstandswahl“ der vier Kirchenkreise im Osnabrücker Land um Diakonin Cornelia Poscher organisiert. Passanten erhielten als kleines Dankeschön für die Beteiligung an der Umfrage Bleistifte, Blumensamen und Postkarten.
Eine Veranstaltung mit den Osnabrücker Märchenfrauen bildet den Auftakt zu einem bunten Programm mit dem der Kirchenkreis Georgsmarienhütte das 25jährige Bestehen der Partnerschaft mit dem südafrikanischen Kirchenkreis Umvoti in diesem Jahr feiert.
Am Sonntag, 05.Februar 2012 erzählen die Osnabrücker Märchenfrauen um Ute Link ab 17:00 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Hilter am Kirchplatz 3 afrikanische Märchen. Sie werden musikalisch begleitet von den Brüdern Adrian und Claudius Golbeck, die mit Marimba und Percussion einen weiteren Einblick in die vielfältige afrikanische Kultur geben.
Am 25.Februar 2012 folgt in Bad Rothenfelde um 18:00 Uhr die nächste Veranstaltung im Rahmen der Jubiläumsfeiern: Der Bissendorfer Gospelchor „Shine“ und das Percussionensemble „GreenBeats“ aus Hagen a.T.W. treten in der Kirche auf – ebenfalls kostenlos und für den guten Zweck!
Vom 1. bis 5. Februar 2012 besucht Landesbischof Ralf Meister die vier Kirchenkreise in Stadt und Landkreis Osnabrück. Im Rahmen des Bischofsbesuchs finden einige öffentliche Veranstaltungen statt, zu denen Sie herzlich eingeladen sind:
Mittwoch, 1. Februar 2012 um 19:30 Uhr: Ökumenischer Dialog mit Herrn Landesbischof Meister und Herrn Generalvikar Paul in St. Katharinen in Osnabrück
Samstag, 4. Februar 2012 um 10 Uhr: Info-Stand zur KV-Wahl 2012 auf dem Wochenmarkt in Osnabrück
Samstag, 4. Februar 2012 um 11:30 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in St. Marien, Osnabrück
Sonntag, 5. Februar 2012 um 10 Uhr Gottesdienst in St. Martin, Bramsche
Gemeinsam – das war das Stichwort bei der Begrüßung der Kirchenkreistagsmitglieder aus den Kirchenkreisen Melle und Georgsmarienhütte bei ihrer Sitzung im Meller „Forum“. Gemeinsam bezog sich aber auch auf die Beratung und Verabschiedung von Grundstandards und des Stellenrahmenplanes des zukünftigen Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte für den Zeitraum von 2013 bis 2016.
Zur Finanzplanung gab der Meller Kirchenkreisamtsleiter Marc Schewski grundlegenden Erläuterungen. Danach beinhaltet die Finanzplanung Grundstandards für die kirchlichen Arbeitsfelder und den daraus resultierenden Stellenrahmenplan, aber auch eine Finanzsatzung und das so genannte Gebäudemanagement.
Superintendent Wolfgang Loos stellte anschließend die Grundstandards für den kirchlichen Verkündigungsauftrag und den diakonischen Auftrag vor. Dabei käme es vor allem darauf an, ausgehend von den kirchlichen Inhalten zu Perspektiven und klar definierten Arbeitsaufträgen zu kommen. Wichtig sei es in den Vorarbeiten wichtig gewesen, Gutes zu erhalten und gleichzeitig Innovationen zu wagen, so Loos. Es sei spannend gewesen, zwei unterschiedliche Kirchenkreiskulturen zusammenzubringen. Dieser Beratungsprozess sei sehr wertvoll im voneinander-Lernen gewesen, betonte der Superintendent. Loos stellte fest, das die Grundstandards „Verkündigung, Seelsorge und Gottesdienst“, „Verwaltung“ und „Diakonie“ noch in der Erarbeitung stünden und somit noch nicht vorgelegt werden könnten.
Die Grundstandards für Kirchenmusik, Bildungsarbeit, Partnerschaftsarbeit/Globales Handeln sowie Kinder- und Jugendarbeit waren bereits auf den getrennt stattfindenden Kirchenkreistagen am 1. bzw. 2. November vorgestellt werden. Neu vorgelegt wurde der Grundstandard „Leitung des Kirchenkreises“ vorgestellt. Alle vorgestellten und beratenen Grundstandards wurden mit großer Mehrheit verabschiedet.
Für die Stellenplanung des neuen Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte steht für das Jahr 2013 ein Betrag von gut 3,8 Millionen Euro zur Verfügung. Abweichend von den bisher vorgestellten Planungen ist es einzelnen Kirchengemeinden zu Veränderungen in der Anzahl von Pastorinnen bzw. Pastoren und von Diakoninnen bzw. Diakonen zu leichten Veränderungen gekommen, erläuterte Insa Rudolph vom Kirchenkreisamt Osnabrück-Georgsmarienhütte, die die Vorberatungen begleitet hatte. Insgesamt können nach dem vorliegenden Plan kontinuierlich zurückgehende Überschüsse erwartet werden, die im Zeitraum von 4 Jahren für innovative Arbeitsfelder verwandt werden sollen. Der Stellenrahmenplan wurde unter dem Vorbehalt beschlossen, dass die noch ausstehenden Grundstandards der vorgelegten Stellenplanung nicht entgegenstehen.
Der gemeinsame Kirchenkreistag nahm weiterhin Berichte über eine Klausurtagung der beiden Kirchenkreisvorstände, aus der Arbeit des neu gegründeten Kirchenkreisverbandsvorstandes sowie über die Arbeit des gemeinsamen Öffentlichkeitsausschusses beider Kirchenkreise zustimmend zur Kenntnis.
An den Schluss der Sitzung stellte der Vorsitzende des Kirchenkreistages Georgsmarienhütte, Eckhard Kallert, den Dank für die „guten und geschwisterlichen Beratungen“. Er freue sich auf die gemeinsame Arbeit in der Zukunft.
Der Kirchenkreisverband Osnabrück-Stadt und -Land, bestehend aus den Kirchenkreisen Bramsche, Georgsmarienhütte, Melle und Osnabrück, ist zum 1. Oktober 2011 errichtet worden.
Gestern, am 3. November 2011, trafen sich die Mitglieder des Kirchenkreisverbandsvorstandes zur konstituierenden Sitzung und wählten Frau Superintendentin Schmidtke zur Vorsitzenden.
Herr Havliza ist zum 1. stellvertretenden Vorsitzenden, Frau Pastorin Kusche zur 2. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden.
Neben den Wahlen standen auch die Ernennung des Leiters des zukünftigen Kirchenamtes der vier Kirchenkreise sowie der Gesellschaftsvertrag und die Geschäftsordnung der "Diakonisches Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück gGmbH" auf der Tagesordnung.

Reformationstag – einmal anders
Am Sonntag, 30.Oktober um 17.00 Uhr wird ein gemeinsamer Gottesdienst der drei Gemeinden zum Reformationsfest in der König-Christus-Kirche gefeiert. Diesmal etwas anders.
Darüber spricht man nicht! – Ein Stück über Geld und was mensch damit macht
So lautet der Titel des neuen Stückes von Frank Bode und Uwe Becker. Bode (Sänger, Texter und Liedermacher) und Becker (Beauftragter Brot für die Welt der Landeskirche) nehmen in ihren Stücken brisante Themen auf – HIV/Aids und Hunger waren die Themen der beiden vorherigen Stücke.
Geld steht im Zentrum der neuesten Produktion. Unter der Regie von Anders Orth setzen sich die beiden mit einem der Grundelemente unseres Wirtschaftens auseinander. Geld regiert die Welt – so weiß es der Volksmund. Aber muss im Zentrum des Wirtschaftens immer das Wollen nach immer mehr Geld stehen? Wie ist es zu beurteilen, wenn hohe Renditen durch Ungerechtigkeiten erkauft werden? Welche Funktionen hat eigentlich das Geld? Ist es Selbstzweck?
Wenn Kirche und Diakonie, die Hilfswerke Geld brauchen, um ihr segensreiches Tun zu entfalten – so scheint es ja Bereiche zu geben, in denen eine hohe Rendite nicht allein im Vordergrund stehen.
Lassen Sie sich überraschen, wie Bode und Becker das Geld arbeiten lassen.
Sicher gibt es nach dem Gottesdienst noch genug Gelegenheit zum Nachfragen und Diskutieren.
Die Kirchenkreise Melle und Georgsmarienhütte haben die gemeinsame Arbeit bereits in mehreren Gremien aufgenommen. Beispielsweise haben sich die Öffentlichkeitsausschüsse der beiden Kirchenkreise bisher zweimal getroffen, um ihre Öffentlichkeitsarbeit für die Zukunft abzustimmen.
Neben den Mitgliedern der beiden Ausschüsse und ihren Vorsitzenden nahmen auch der Superintendent des Kirchenkreises Melle, Herr Wolfgang Loos, und die Superintendentin des Kirchenkreises Georgsmarienhütte, Frau Doris Schmidtke, an den Treffen teil. Ein neuer Termin ist vereinbart!
Die Öffentlichkeitsausschüsse der beiden Kirchenkreise sind nur ein Beispiel: weitere Ausschüsse sind im Dialog und erarbeiten in gemeinsamen Sitzungen die Grundzüge der Zusammenarbeit im neuen Kirchenkreis.
Auch in diesem Jahr feiern die Gemeinden der Südregion wieder das Reformationsfest gemeinsam in der Dreifaltigkeitskirche in Bad Laer.
Der Gottesdienst findet am 30. Oktober um 10.15 Uhr statt. Parallel wird ein Angebot für Kinder im Gemeindehaus stattfinden. Zum anschließenden Imbiss wird eingeladen.
Als Prediger ist Pastor Remigijus Semeklis aus Silute angefragt. Er ist Pastor in der lutherischen Kirche Litauens und wird in den Tagen mit einer kleinen Delegation die Kirchengemeinde Bad Laer besuchen.
Über die Kirchengemeinde sind in den vergangen beiden Jahren für die Sozialstation und die Kirchengemeinde Hilfstransporte organisiert worden.
Mittwoch, den 23. November 2011 von 9:30 – ca. 16:00 Uhr nach Hilter aTW, in das Ev.-luth. Gemeindehaus zu einer Fortbildung „Strukturwandel des Alters in unserer Gesellschaft: Welche Konsequenzen hat das für unsere Besuchsdienstarbeit?“
Als Referent haben wir den Referenten für die Besuchsdienstarbeit im Haus kirchlicher Dienste Hannover, Diakon Siegfried Rupnow, gewinnen können. Wir werden alle immer älter und wir leben mittlerweile in einer "Gesellschaft des längeren Lebens". Dies ist einerseits erfreulich, bringt aber andererseits neue Herausforderungen mit sich. Die sogenannte Altersphase verlängert und differenziert sich. Dadurch entstehen neue Chancen und Möglichkeiten für die sogenannten "jüngeren Alten", aber auch neue Begrenzungen und erschwerte Lebenslagen im hohen Alter. Beim Fortbildungstag soll genauer beleuchtet werden, was dies konkret für die Praxis einer künftigen kirchlichen Besuchsdienstarbeit bedeutet und in welcher Richtung Veränderungen und
Weiterentwicklungen für die Besuchsdienstarbeit möglich sind.
Programm:
9:30 Uhr Ankommen und Stehkonvent
10:00 Uhr Begrüßung und geistlichen Impuls
anschl. Themeneinheit
ca. 12:00 Mittagessen
anschl. Fortsetzung und Abschluss der Themeneinheit
15:00 Kaffeepause, Auswertung und Themenfindung 2012
Der Kostenbeitrag beträgt 5,00 €. Es besteht die Möglichkeit bei den Pfarrämtern wegen einer
Kostenübernahme anzufragen.
Anmeldung bitte bis zum 18.11.10 bei:
Lisa Görlich, Tel: 05424 / 235014 Fax: 235016, E-Mail: lisa.goerlich@freenet.de
Groß werden mit dir, lieber Gott!
Herzliche Einladung zur Teilnahme am Mitarbeiterseminar mit Liedern und Impulsen von und mit Reinhard Horn!
Dienstag, 4. Oktober 2011 von 17:30 bis 20:30 Uhr im Gemeindehaus der Petruskirchengemeinde in Gretesch-Lüstringen.
Im Rahmen der „Woche der Diakonie“ lädt die Superintendentin des Ev.-luth. Kirchenkreises Georgsmarienhütte zu einem besonderen Gottesdienst in die Petruskirche in Gretesch/Lüstringen ein. „Mit dem Gottesdienst wollen wir ausgewählte diakonische Projekte würdigen und die DiakonieStiftung unseres Kirchenkreises vorstellen“, erklärt Superintendentin Schmidtke. Damit die Vielfalt und Qualität der Diakonie auch in Zeiten knapper Finanzen gewährleistet werden kann, hat die Superintendentin die DiakonieStiftung Georgsmarienhütte gegründet.
Zustiftungen werden erbeten auf das Konto:
Ev. DiakonieStiftung
Sparkasse Osnabrück
Kto.nr. 1634401028
BLZ 265 501 05
Der Gottesdienst findet am 11. September um 10 Uhr in der Petruskirche in Gretesch/Lüstringen statt.
Zu einem „Irischen Abend“ lädt die Osnabrücker Petrusgemeinde Gretesch-Lüstringen am Samstag, den 10. September, um 20.00 Uhr in das Gemeindehaus, Albert-Schweitzer-Str. 33, ein.
Die Band „Bottle of Rain“ macht nun schon seit vielen Jahren Irish Folk. Dabei konnte sie in zahlreichen Konzerten ihr Publikum mit ihrer lebhaften Spielfreude fesseln. Die drei Musiker Sven Göttsche, Daniela und Claas Bußmann schaffen es immer wieder, mit ihren typischen irischen Instrumenten ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm zu präsentieren. So können sie ihre Zuhörer mit Liedern aus Irland und Schottland und energiegeladenen Instrumentalstücken für einige Stunden auf die grüne Insel entführen.
Da Liebe auch durch den Magen geht, werden bei diesem großen Benefizkonzert zugunsten der Petrusstiftung Osnabrück das irische Nationalgericht „Irish Stew“ und Guiness-Bier vom Faß serviert. Der Eintritt beträgt 5,- Euro, Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt. Karten gibt es im Vorverkauf bei „Lotto und Lesen“ Mindener Str. 324, im Gemeindebüro (Tel. 0541-37881) und unter www.bottle-of-rain.de.
Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ein familienfreundliches Klima im Landkreis Osnabrück – diese Ziele hat sich das neue Bündnis für Familie im Landkreis Osnabrück gesetzt. Auf einer feierlichen Veranstaltung unterzeichneten jetzt Landrat Manfred Hugo und Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, die Bündniserklärung und gaben damit den Startschuss für „Unser Bündnis für Familie im Landkreis Osnabrück“.
In der Erklärung ist vereinbart, durch eine gemeinsame Ideenschmiede Lösungen für Familien und Arbeitgeber zu finden. Das Bündnis soll Akteure aus der Wirtschaft, der Verwaltung, Vereinen, Verbänden und Politik zusammenbringen, um den Landkreis noch familienfreundlicher und damit wettbewerbsfähiger zu gestalten. Zu den Bündnispartnern gehören neben den Kammern Unternehmen aus dem Landkreis Osnabrück, der industrielle Arbeitgeberverband, Gewerkschaften, Institutionen der freien Wohlfahrtspflege und kreisangehörige Gemeinden. Gemeinsam wollen sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter voranbringen.
Wie wichtig es ist, dass Eltern sowohl Zeit für die Familie als auch für ihre Arbeit haben, betonte Kues. „Die Zeiten, in denen Arbeitgeber sich aus einer Vielzahl von Bewerberinnen und Bewerbern ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aussuchen, gehen allmählich zu Ende. Studien zeigen, dass Familienfreundlichkeit für 90% der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das wichtigste Auswahlkriterium bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes ist. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird für das einzelne Unternehmen wie für die Region insgesamt zu einem harten Standortfaktor werden“, sagte der Staatssekretär anlässlich der Bündnisgründung.
Unmittelbar nach den Sommerferien will das Bündnis für Familie im Landkreis Osnabrück die erste Bündniskonferenz durchführen. Dem beginnenden Fachkräftemangel und den Folgen des Bevölkerungs-rückgangs stellen sich die Partner, indem sie die Betreuungsstruktur und das Arbeitsklima für Familien weiter verbessern wollen. Damit soll ein Beitrag zu einer familienfreundlicheren Gesellschaft geleistet werden. „Mit dem Bündnis stehen wir ein für starke Familien und eine starke Wirtschaft, um den Weg in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft des Landkreises Osnabrück zu gehen“, sagte Hugo als Schirmherr. Mit einem Werbeflyer zur Familienfreundlichkeit des Arbeitsstandortes Osnabrück, der Unternehmen helfen soll, Fachkräfte in die Region zu ziehen, ist das erste Projekt benannt.
Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim und Jürgen Wosnjuk, Vizepräsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, freuten sich, dass starke Partner zusammenkommen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Beide zeigten sich überzeugt, dass ihre Unternehmen von diesem Bündnis profitieren.
Familienfreundlichkeit ist indes nichts Neues im Landkreis Osnabrück: Für Kinder unter drei Jahren stehen rund 1800 Betreuungsplätze zur Verfügung, mehr als 2000 Kinder sind in der Kindertagespflege. Auch bei der Pflege von Angehörigen ist der Landkreis gut aufgestellt. 47 Pflegedienste decken sehr kurzfristig ambulante Pflegebedarfe ab. „Unser Bündnis für Familie im Landkreis Osnabrück“ soll nach Ansicht der handelnden Personen diese positive Entwicklung fortsetzen und Akteure vernetzen, damit der Landkreis noch familienfreundlicher und attraktiver für Arbeitskräfte wird.
Hintergrund
Die Initiative Lokale Bündnisse für Familie wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, Akteurinnen und Akteure mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.
Derzeit engagieren sich mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter 5.000 Unternehmen, in rund 5.200 Projekten. Mehr als 650 Bündnisse sind in der Initiative bereits aktiv.In den Kreisen, Städten und Gemeinden mit einem Lokalen Bündnis leben mehr als 56 Millionen Menschen. Das Bundesfamilien-ministerium hat eine Servicestelle eingerichtet, die den Aufbau und die Weiterentwicklung der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt.
Die Servicestelle wird aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert. Informationen gibt es unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de.

… weil ich in der Gemeinde mitgestalten und mitentscheiden will."
Dietrich Haller aus der Thomasgemeinde Dodesheide
… weil ich die Entwicklung der Gemeinde mitgestalten möchte.“
Udo Weigandt aus der Martinsgemeinde Hellern
Die vier Kirchenkreise im Osnabrücker Land bereiten gemeinsam die Kirchenvorstandswahl am 18. März kommende Jahres vor
Über 160.500 Menschen aus dem Landkreis Osnabrück können am 18. März kommenden Jahres aus 530 Kandidatinnen und Kandidaten die neuen Kirchenvorstände der evangelischen Kirchengemeinden der Region wählen, sagt Carsten Krabbenhöft, Leiter des Kirchenkreisamtes Bramsche.
Das Besondere bei dieser Wahl: Die vier Kirchenkreise im Osnabrücker Land, die ohnehin auf vielen Feldern enger zusammenarbeiten wollen und Anfang 2013 zu drei zusammenschmelzen werden, bereiten gemeinsam diese große Wahl vor mit Veranstaltungen und Beratung. Krabbenhöft steht den Gemeinden in rechtlichen Fragen zur Seite, Freiwilligenmanagerin Cornelia Poscher aus Hilter gibt Tipps zur Kandidatenmotivierung, der Pressesprecher des Sprengels Osnabrück, der Pastor und Journalist Gunnar Schulz-Achelis hilft bei der Öffentlichkeitsarbeit.
„Ich kann die Arbeit in meiner Kirchengemeinde mitgestalten, kann Fähigkeiten und Begabungen einbringen, mich für andere engagieren, die Schwerpunkte der Gemeindearbeit mitbestimmen,“ sagt Dr. Gisela Löhberg, seit 23 Jahren Kirchenvorsteherin in der St.- Katharinengemeinde Osnabrück und Vorsitzende des Kirchenkreistages Osnabrück. Die Arbeit sei vielfältig, man erfahre Wertschätzung und habe eine große Verantwortung – trage diese aber nicht allein, so Löhberg weiter.
„Das Ehrenamt soll Spaß und Freude machen, das Pflichtmotiv tritt zurück. Ehrenamtliche wollen mitentscheiden und mitgestalten, sie wollen keine Lückenbüßer sein“, sagt Freiwilligenmanagerin Cornelia Poscher, die im Juni drei Veranstaltungen zur Information und Gewinnung von Kandidaten organisiert hatte und zu einer „Schnupperveranstaltung“ einlädt am Donnerstag, 17. November von 19 bis 21.15 Uhr im „Haus der Kirche“, Turmstaße 10 -12 in Osnabrück. Hier erfahren an der Kirchenvorstandsarbeit Interessierte in Workshops etwas von den Aufgaben und Möglichkeiten im Kirchenvorstand. Das wichtigste bei der Kandidatenwerbung sei aber, das Menschen direkt und persönlich angesprochen werden, sagt die Fachfrau.
Lediglich unterstützend wirkt die Werbung über Medien, für die Kommunikationsfachmann Schulz-Achelis bei Veranstaltungen jeweils um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Tipps gibt, und zwar am 29. September in Westerhausen, am 7. Oktober in Engter und am 10. Oktober im Steinwerk der Osnabrücker Katharinengemeinde.
Der Osnabrücker Superintendent Friedemann Pannen betont die Bedeutung des Kirchenvorstandes: Dieses Gremium bestimme zusammen mit den Pastoren die Richtung der Gemeinde, entscheide über Finanzen und Personal. „Der Kirchenvorstand ist für die geistliche Ausrichtung einer Gemeinde verantwortlich“, erläutert der Superintendent weiter und trage Verantwortung für den Gottesdienst. Abschließend sagt der leitende Geistliche: „Gemeinsam machen wir uns stark für die evangelischen Kirchengemeinden in und um Osnabrück, dass die besten Köpfe gefunden werden und viele ihr Mitbestimmungsrecht ausüben.“
Vor der Sommerpause haben die vier ev.-luth. Kirchenkreisvorstände Bramsche, Georgsmarienhütte, Melle und Osnabrück gemäß den grundsätzlichen Vorgaben der Kirchenkreistage die Satzung für den Ev.-luth. Kirchenkreisverband Osnabrück-Stadt und –Land beschlossen. Dem Loccumer Vertrag entsprechend muss die Satzung vom Land Niedersachsen gebilligt werden, weil der Kirchenkreisverband eine Körperschaft öffentlichen Rechtes ist. Anschließend wird sie im Kirchlichen Amtsblatt veröffentlicht und ist dann rechtsverbindlich. Sie soll möglichst im Herbst in Kraft treten, damit sich der Kirchenkreisverbandsvorstand als Leitungsgremium konstituieren kann. Dem Verbandvorstand gehören aus jedem Kirchenkreis vier Vertreter und Vertreterinnen an, die vom Kirchenkreistag gewählt werden. Für den Kirchenkreis sind das Superintendentin Doris Schmidtke, Pastor Rainer von Oppen, Doris Fritz und Eckhard Kallert. Als stellvertretende Mitglieder wurden gewählt Pastor Frieder Marahrens, Pastorin Gesine Jacobskötter, Frau Jutta Olbricht und Frau Karin Landeck.
Der Verbandvorstand wählt den oder die Vorsitzende aus der Mitte der Superintendenten und der Superintendentin. Von den beiden stellvertretenden Vorsitzenden muss eine Person Pastor oder Pastorin sein. Der Sitz des Kirchenkreisverbandes ist Osnabrück. Der Verband wird der Rechtsträger des neuen Kirchenamtes sein. Die Übernahme der Trägerschaft eines gemeinsamen Diakonischen Werkes wird angestrebt. Die Kirchenkreistage können dem Verband weitere Aufgaben übertragen.
Seminar „Du spielst Josef!“ – „Und jetzt?“
Was haben Resilienz und rosa Mäntel miteinander zu tun? Bedeutet geschlechtspezifische Identität und Gefühlsachterbahn das Gleiche? 24 ehrenamtliche Frauen können diese Frage mühelos beantworten. Sie beendeten erfolgreich das Pilotprojekt „Qualifizieren und Vernetzen“.Siebenmal trafen sich die Frauen aus den vier Kirchenkreisen im Osnabrücker Land, siebenmal gab es neue Impulse, neues Fachwissen und insgesamt ein gestärktes Selbstbewusstsein. „Wir spielen jetzt in der Champions League und das Wort ‚aber’ ist verboten,“ so brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt. Siebenmal ging es um weit mehr als um Mäntel und Gefühlsachterbahnen. Vielmehr darum, Frauen Kompetenzen für Leitungsaufgaben in den Gremien der Landeskirche zu vermitteln. Die Verwaltungsstrukturen der Landeskirche, die situationsgerechte Präsentation, der sichere Auftritt, das Leiten von Gremien, Gesprächführung und Netzwerkbildungen im Osnabrücker Land – so einige Themen der monatlichen Workshops in der Bildungsstätte Holter Burg. Die Workshops wurden von Fachreferenten begleitet, z. B. von Polizeipräsidentin Heike Fischer und der Kommunalpolitikerin Doris Fritz. Zum Abschluss war Dr. Christine Hawighorst, Leiterin der Staatskanzlei der niedersächsischen Landesregierung, zu Gast. Ihr Rat: Frauen können mehr als sie nach außen zeigen wollen. Deshalb sollten sie sich nicht auf typisch weibliche Ehrenämter, in sozialen und verwaltenden Bereichen, beschränken. „Vernetzen Sie Ihre Kompetenzen, aber verlieren Sie nicht Ihre eigene Identität, so Christine Hawighorst.
„Der Abschluss ist kein Ende, sondern ein Aufbruch“, sagte Doris Schmidtke. Die Superintendentin hatte mit Erika Barth, Evangelische Erwachsenen Bildung Osnabrück, Trainerin Sigrid Lieberum, Pastorin Dr. Wiebke Köhler und Ehrenamtsmanagerin Cornelia Poscher die Qualifizierung erstmals für ehrenamtlich tätige Frauen entwickelt.
„Bringen Sie sich in die Veränderungen von Kirche und Gesellschaft ein, nutzen Sie die Möglichkeiten der Vernetzung und steuern Sie zwischendurch Kraftstationen an“, riet Doris Schmidtke.
Die Teilnehmerinnen erhielten nach der erfolgreichen Qualifikation ihr anerkanntes Zertifikat der EEB und feierten. Überraschungsgäste waren dabei die Mitglieder des Improvisationstheaters Bananensalat. Auf Zu- und Zwischenruf nutzen sie die Eindrücke der Fortbildung, und die reichten weit, von Resilienz bis zu rosa Mänteln, ohne wenn und aber.
Pastor Rainer von Oppen tritt zum 1. September seine neue Aufgabe als evangelischer Krankenhausseelsorger an. Er wird für das städtische Klinikum Osnabrück und im Kirchenkreis Georgsmarienhütte in Dissen, in der Dörenbergklinik und im Sonnenhof in Bad Iburg zuständig sein. Damit folgt von Oppen in Osnabrück Pastorin Birgit Hagen, die Mitte Januar nach Bad Bevensen gewechselt ist. Die Stelle im Kirchenkreis Georgsmarienhütte konnte neu geschaffen werden.
Rainer von Oppen ist zurzeit in den Kirchengemeinden Dissen und Bad Rothenfelde als Gemeindepastor tätig. Dort arbeitete er schon als zuständiger Gemeindeseelsorger im ehemaligen Diakoniekrankenhaus Dissen und gehörte seit 2005 auch dem Ethikkomitee des Krankenhauses an.
"Mit Pastor Rainer von Oppen haben wir einen erfahrenen Seelsorger für die Stelle in den Krankenhäusern gewonnen. Durch seine Erfahrung im Dissener Krankenhaus bringt er die notwendigen Kompetenzen und Qualifikationen mit, die für die Seelsorge in medizinischen Versorgungseinrichtungen notwendig sind" erklärte Superintendent Friedemann Pannen aus Osnabrück anlässlich der Berufung von Oppens.
Superintendentin Doris Schmidtke fügt hinzu: "Pastor von Oppen ist ein anerkannter Kollege im Evangelischen Kirchenkreis Georgsmarienhütte. Es ist gut, dass er mit dieser neuen Aufgabe seine Fähigkeiten zum Wohle der Patientinnen und Patienten im Krankenhaus Dissen und in Bad Iburg noch gezielter einsetzen kann. Wir freuen uns, dass Pastor von Oppen auf diese Weise dem Kirchenkreis Georgsmarienhütte verbunden bleibt."
Der mit einer Kirchenmusikerin verheiratete 50jährige Vater von drei Kindern wuchs in Quakenbrück auf und studierte in Münster und Göttingen evangelische Theologie. Als Gemeindepastor war von Oppen vor seiner Zeit im Kirchenkreis Georgsmarienhütte in Holtorf bei Nienburg, Uslar und Bremerhaven tätig.

Die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Stadt und Landkreis Osnabrück können sich Rat und Hilfe bei der Vorbereitung der Kirchenvorstandswahl am 18. März holen.
Diakonin Cornelia Poscher, Freiwilligenmanagerin im Kirchenkreis Georgsmarienhütte gibt Gemeinden Tipps, wie man die vergangene Kirchenvorstands-Periode reflektiert und ein Profil für neue Kandidaten entwickelt.
Kontakt:
Telefon: 05424/804756
Mail: cornelia.poscher@
kirchenkreis-georgsmarienhuette.de
Die Gemeinden werden in rechtlichen Fragen beraten von Carsten Krabbenhöft, Leiter des Kirchenkreisamtes in Bramsche.
Kontakt:
Telefon: 05461/9307-28
Mail: Carsten.Krabbenhoeft@
evlka.de
Bei Fragen der Öffentlichkeitsarbeit ist Pastor Gunnar Schulz-Achelis, Pressesprecher des Sprengels Osnabrück ansprechbar. Der Kommunikationswirt und Journalist gibt Tipps, wie man Wähler mobilisiert und wird die Werbematerialien bei den programmgleichen Veranstaltungen am 29. September bzw. 7. und 10. Oktober vorstellen.
Kontakt:
Telefon: 04244/8760
Mail: Gunnar.Schulz-Achelis@
evlka.de

Dies gilt nicht nur für die Neuordnung der vier Kirchenkreise in Stadt und Landkreis Osnabrück ab 2013; nun wird auch gemeinsam die Kirchenvorstandswahl in einer Arbeitsgruppe aus allen vier Kirchenkreisen geplant. Sie lädt zu Vorbereitungsveranstaltungen – schon sortiert nach dann drei Kirchenkreisen – ein.
Die Arbeitsgruppe berät über Kandidatinnen- und Kandidaten-Suche und Werbekonzepte, konzipiert Faltblätter und organisiert Veranstaltungen:
Superintendentin Doris Schmidtke aus Georgsmarienhütte hat die 11-köpfige Arbeitsgruppe aus Pastoren und Ehrenamtlichen aus allen vier Kirchenkreisen initiiert. Die Arbeitsgruppe leitet Diakonin Cornelia Poscher, Freiwilligenmanagerin im Kirchenkreis Georgsmarienhütte.
Kontakt:
Telefon: 05424/804756
Mail: cornelia.poscher@
kirchenkreis-georgsmarienhuette.de

Die Kirchengemeinden der Region gehen auf die Wahl des neuen Kirchenvorstandes (KV) am 18. März nächsten Jahres zu; Kandidatinnen und Kandidaten werden gesucht
Etwas positiv bewegen im eigenen Ort kann man im Kirchenvorstand. Das Leitungsgremium Ihrer evangelischen Kirchengemeinde wird bald neu gewählt.
Jetzt besteht die große Chance, dass Gemeindeglieder Einfluss in ihrer Kirchengemeinde nehmen auf deren Weg in die Zukunft, indem sie Kandidatinnen oder Kandidaten vorschlagen, selbst für dieses wichtige Leitungsgremium kandidieren oder dann am 18. März Kandidatinnen oder Kandidaten mit ihrer Stimme unterstützen.
Die evangelische Kirche ist demokratisch organisiert. Der Kirchenvorstand, also gewählte Mitglieder der Gemeinde, bestimmen über einen neuen Pastor oder andere Mitarbeiter, treffen wichtige Entscheidungen zum Gottesdienst, gegebenenfalls auch zum kirchlichen Friedhof, Kindergarten oder Diakoniesozialstation. Der Kirchenvorstand entscheidet, wo die Schwerpunkte der Arbeit liegen sollen vor Ort – beispielsweise in der Kinder- und Jugendarbeit oder in der Kirchenmusik mit Chören, bei der Unterstützung für hilfsbedürftige Menschen oder bei der Arbeit mit älteren Menschen. Der Kirchenvorstand entscheidet über fällige Baumaßnahmen an Kirche oder Gemeindehaus und ob ein Seminar oder ein Gemeindefest organisiert wird.
Viele Gaben und Kompetenzen sind gefragt: Leute, die etwas verstehen von Finanzen oder Bau, Landverpachtung oder Öffentlichkeitsarbeit, denen Arbeit mit Kindern und der Gottesdienst am Herzen liegt, die anderen Menschen helfen, die Personal leiten und gute Bedingungen für das Ehrenamt schaffen wollen.
Gestalten Sie das Leben in Ihrem Wohnort mit!
Beteiligen Sie sich aktiv an der Kirchenvorstandswahl!


Geplante Veranstaltungen in den Kirchenkreisen GMH/Melle – Osnabrück – Bramsche
Geeignete Kandidatinnen und Kandidaten finden und werben!
Die Veranstaltungen finden jeweils von 19.00 bis 21.00 Uhr statt, sie beinhalten einen kleinen Imbiss und eine Andacht.
Alle Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, sowie Beauftragte, sind herzlich eingeladen.
80 Ehrenamtliche aus den Gemeinden Bad Iburg, Bad Rothenfelde, Bad Laer, Hilter und Dissen trafen sich zum ersten Ehrenamtstag in der Südregion des Kirchenkreises. Es ging um Gemeinsamkeiten, um neue Wege und Ideen, vor allem um das Kennenlernen. „Wir möchten ein Netzwerk der ehrenamtlichen Arbeit aufbauen“, so Cornelia Poscher, Freiwilligenmanagerin im Kirchenkreis und Organisatorin des Treffens.
Zwar arbeiten die evangelischen Gemeinden in der südlichen Region des Kirchenkreises seit langem eng zusammen, die Ehrenamtlichen blieben jedoch zumeist in den Gruppen und Kreisen ihrer Gemeinde. Wer die Regionalisierung ernst nimmt, muss auch die gemeindlichen Grenzen des Ehrenamtes auflösen, meint Cornelia Poscher. Die Freiwilligenmanagerin des Kirchenkreises lud deshalb mit Superintendentin Doris Schmidtke zum ersten Regionaltreffen der Ehrenamtlichen ein und fand große Resonanz. Die ehrenamtlich Tätigen aus der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, die Kirchenmusiker, die Besuchsdienstkreise und die Lektoren und Prädikanten lernten sich und ihre Ansprechpartner, also die Kirchenkreisbeauftragten ihrer jeweiligen Aufgabenbereiche, kennen, sie diskutierten und überlegten, wie und wo gemeinsame Wege zu finden sind. Die gibt es durchaus, wie sich bei der Präsentation der Gruppenergebnisse herausstellte. Eine Vernetzung der Ehrenamtlichenarbeit in den Gemeinden kann neue Möglichkeiten eröffnen. Ein Etappenziel ist bereits erreicht: beim ersten Regionaltreffen kamen die Ehrenamtlichen über die Gemeindegrenzen hinweg ins Gespräch. Dieser Austausch soll nun zum gegenseitigen Nutzen fortgesetzt werden.
„Wir haben in der Südregion hoch motivierte Ehrenamtliche,“ stellte Doris Schmidtke am Ende des Abends fest. Diesen Ehrenamtlichen stehen hoch qualifizierte Hauptamtliche zur Seite. Damit sei die Region der Südgemeinden bestens aufgestellt, ergänzte die Superintendentin.
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) der römisch-katholischen Kirche hatten bereits 2003 in Verbindung mit den weiteren Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) die Christliche Patientenverfügung mit Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung herausgegeben.
Mit dem seit 1. September 2009 gültigen „Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts“ sind die Voraussetzungen, die Bindungswirkung und die Reichweite von Patientenverfügungen nun ausdrücklich und eindeutig geregelt. Die neue Gesetzeslage zur Patientenverfügung hat Konsequenzen für die Anwendung von Patientenverfügungen. Daher haben die Herausgeber der „Christlichen Patientenverfügung“ die Überarbeitung unter Berücksichtigung der neuen Rechtslage veranlasst.
Die Christliche Patientenvorsorge ist zum Preis von 0,27 € zzgl. Porto und Versandkosten beim Kirchenamt der EKD, Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover, Fax: 0511/2796-457, Mail: versand@
ekd.de zu bestellen.
Nachdem das Landeskirchenamt die letzten erforderlichen Genehmigungen erteilt hat und die notwendigen Planzahlen vorliegen, haben die Verhandlungen zwischen Vertreterinnen und Vertretern der bisherigen Kirchenkreise Georgsmarienhütte und Melle zur Bildung des neuen Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte begonnen.
Haupt- und Ehrenamtliche beider Kirchenkreise in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen (Jugendarbeit, Kirchenmusik usw.) haben nun die Aufgabe, zunächst die alten Strukturen kennenzulernen und hieraus neue Strukturen für die weiterführende Arbeit zu entwickeln.
Schon bis zum Jahresende 2011 müssen die Planungen abgeschlossen sein, da sie dann dem Landeskirchenamt zur Genehmigung vorgelegt werden müssen.
25 Stühle werden von großen und kleinen Künstlern im Februar und März kreativ gestaltet. Sie leuchten in acht Acryl-Farben und laden zum Platznehmen ein. Das erste Mal werden sie öffentlich gezeigt am Donnerstag, 17. März 2011 um 18 Uhr im lichtdurchfluteten Atrium der Firma Klima-Pötter (Oeseder Feld 9-15). Zu dieser Eröffnungsveranstaltung laden wir herzlich ein. Bei Wein, Wasser und kleinen Brötchen kann jeder sie bewundern. Internationale Musik und Lieder wird Herr Rudolf Engelbrecht aus Bad Iburg vortragen und mit allen Gästen singen. Spielerische Aktionen mit den Stühlen und humorvolle Beiträge zum Thema werden ein abwechslungsreiches Programm von 90 Minuten ergänzen.
Ferner ist ein Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden am Sonntag, 10. April 2011 um 11 Uhr in der König-Christus-Kirche zum Thema „Stühle – was geht?“ geplant.
In den nächsten Monaten gehen diese besonderen Sitzmöbel dann auf Wanderschaft, in die Gruppen der Gemeinden, in die Kirchen und Gemeindehäuser, ins Rathaus und Museum, in die KITAS und Altenheime. Jede Einrichtung, die sie haben möchte, um eine intensive Beschäftigung damit zu führen, wende sich bitte an das Gemeindebüro, Kirchstr.1, Tel: 05401/345222.
Sie sind eingeladen! Kommen Sie mit zum 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag nach Dresden, dem Elbflorenz. Der Kirchenkreisjugenddienst Georgsmarienhütte organisiert eine gemeinsame Busfahrt für Interessierte jeden Alters.
Der Kirchentag ist nicht nur eine evangelische Großveranstaltung, sondern gleichzeitig eine gute Gelegenheit neue Kontakte zu ganz verschiedenen Menschen aus allen Teilen Deutschlands zu knüpfen. Wir übernachten gemeinsam in einer Dresdner Schule bzw. in Privatquartieren für die etwas älteren Kirchentagsbesucher.
Anmeldeformulare können Sie demnächst über Ihre Kirchengemeinde beziehen oder direkt hier anfordern:
Kirchenkreisjugenddienst
Kirchstr. 1
49124 Georgsmarienhütte
Tel: 05401 - 34252
Fax: 05401 - 838783
Mobil: 0171 - 1212255
Mail: info@ejgmh.de
Auch im Herbst 2011 bietet der Südkreis des Ev.-luth. Kirchenkreises Georgsmarienhütte eine Fahrt für Senioren und Seniorinnen an. Vom 23. bis 30 September 2011 ist eine Seniorenfreizeit in Hermannsburg /Südheide geplant. Die Unterkunft und Halbpension wird in einem gemütlichen Hotel sein. Geselliges Beisammen ist auf dem Programm. Geplant sind eine Tagesfahrt nach Hamburg mit Hafenrundfahrt sowie in die alte Herzogstadt Celle und zum Kloster Ebstorf und nach Undeloh.
Hermannsburg, ein Ort der Mission wird entdeckt.
Die Verantwortung für die Freizeit haben Frau Gerhild Thieß aus Dissen und Pastor Reinhard Keding aus Bad Laer.
Teilnehmen können alle interessierten Senioren. Da die Nachfrage immer sehr hoch ist und die Teilnahmezahl begrenzt, empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung.
Anmeldeschluss ist der 15. März 2011
Weitere Auskünfte erhalten sie bei den Verantwortlichen (Thieß 05421 1550 oder Keding 0163 5095 1202)
„Wenn der Vater mit den Töchtern“ – so könnte man die schöne musikalische Familiengeschichte von Familie Görtz beginnen. Viele haben schon ihrer Musik zugehört und sind begeistert von dem Klang und der Vielfalt der musikalischen Beiträge, die sie zu Gehör bringen.
Am Sonntag, den 9. Januar 2011 singen sie in einem Benefizkonzert zu Gunsten der Jugendarbeit der evangelischen Jugend. Das Konzert beginnt um 11.00 Uhr mit einem kurzen Gottesdienst und geht dann über in einen zweiten Teil mit dem Thema „When the Zither starts to play“ Filmmelodien, Couplets, Schlager der 40er, 50er und 60er Jahre Lieder der Comedian Harmonists stehen auf dem Programm.
Freuen Sie sich auf ca. 1 ½ Stunden musikalische Zeit zum Jahresbeginn.
Die Gemeinde bietet anschließend eine Gulaschsuppe an.
Haushalt beschlossen, Neuordnung entwickelt sich!
Am 25.11.2010 wurde auf dem Kirchenkreistag in Bad Rothenfelde der Haushalt 2011 des Kirchenkreises Georgsmarienhütte mit großer Mehrheit beschlossen. Der Vorgabe der Landeskirche den Haushalt um 1,5 % zu kürzen, wurde im Kirchenkreis umgesetzt. Dennoch bleibt festzuhalten, dass in vielen Haushaltspositionen die Zuweisungen an die Kirchengemeinden ungekürzt bleiben, da die vorgeschriebene Schwankungsreserve in den Vorjahren gebildet wurde und deshalb dafür keine Mittel mehr eingeplant werden mussten.
Ein zweiter Schwerpunkt des KKT war die Neuordnung. Frau Superintendentin Schmidtke erläuterte, warum die Kirchenkreistage im Frühjahr 2011 einem Kirchenkreisverband zustimmen mögen, da dieser Träger des beschlossenen Kirchenamtes oder auch eines Diakonischen Werkes für Osnabrück Stadt und Land werden könnte.
Für das eine Diakonische Werk erläuterten Herr Grube, Melle, und Herr Haake, Osnabrück, den Entwurf ihres Konzeptes. Es gab dazu eine kurze Diskussion, da schon im Vorfeld der Diakonieausschuss auf Bitten des Kirchenkreisvorstandes dazu eine Stellungnahme abgegeben hat. Die Anmerkungen aller Diakonieausschüsse sollen möglichst in das Konzept eingearbeitet werden, damit ein konsensfähiges Konzept auf dem nächsten Kirchenkreistag zur Abstimmung kommt.
Abschließend gaben die einzelnen Ausschüsse des Kirchenkreistages ihre Berichte ab. Auffallend war hier, dass in fast allen Ausschüssen noch Mitglieder gesucht werden. Es wird um Mitarbeit gebeten. Der Vorsitzende dankte den Ausschüssen für die Arbeit.
Entgegen der ursprünglichen Ankündigung findet der nächste Kirchenkreistag am 22. März 2011 statt.
Eckhard Kallert
(Vorsitzender)
Der ev.-luth. Kirchenkreis Georgsmarienhütte wird mit seinem Kammerchor Cantus Firmus im November 2010 in Bissendorf-Achelriede und in Hasbergen zwei geistliche Konzerte zur Aufführung bringen mit Werken von Johann Sebastian Bach (eine Kantate und eine Messe) und mit Orchesterwerken von Franz Schreker und Samuel Barber.
Die Vertonung des 130. Psalms gehört zu den frühen Kantaten, die Johann Sebastian Bach im Alter von gerade 23 Jahren geschrieben hat. Der Text wird wörtlich und weitgehend vollständig übernommen: „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir. Herr, höre meine Stimme; … bei dem Herrn ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm.“ Dem Komponisten ist nicht zuletzt aufgrund der engen Verzahnung von Solisten- und Chorpartien ein sehr sprechendes, eindrucksvolles Werk gelungen. Die abschließende Messe in G-Dur gehört zu den Kleinen oder „Lutherischen“ Messen, die aus dem vollständigen Messtext nur das Kyrie und das Gloria übernehmen. Diese Messe hat Bach in Leipzig wenige Jahre vor seinem Tode komponiert. Sie wird wegen der technischen Schwierigkeiten, die alle Beteiligten zu überwinden haben, leider nur selten aufgeführt und stellt ein Kleinod barocker Messkompositionen dar. Die beiden „modernen“, aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammenden Orchesterwerke sind sehr reizvoll, mit gut verständlicher Melodik und Harmonieführung. Das „Adagio for Strings“ gehört seit seiner Entstehung zu einem der beliebtesten Werke für Streichorchester.
Programm
Franz Schreker Intermezzo für Streichorchester, op. 8
J. S. Bach Kantate BWV 131 (Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir)
Samuel Barber Adagio for Strings, op. 11
J. S. Bach Missa G-Dur, BWV 236
Mitwirkende
Inez Wichmann, Osnabrück, Sopran
Nicola Schälicke, Osnabrück, Alt
Axel Eichhorn, Bersenbrück, Tenor
Christian Meyer-Perkhoff, Wallenhorst, Bass-Bariton
Cantus Firmus, Kammerchor des Kirchenkreises Georgsmarienhütte
Orchester Pro Musica, Osnabrück (Leitung: Peter Harbaum)
Gesamtleitung: Stefan Bruhn
Veranstalter: Ev.-luth. Kirchenkreis Georgsmarienhütte
Termine und Eintrittspreise
Samstag, 13. November 2010, 19.30 Uhr, Evangelische Kirche Bissendorf-Achelriede
Sonntag, 14. November 2010, 19.30 Uhr, Evangelische Kirche Hasbergen
Karten im Vorverkauf 15 €, für Schüler und Auszubildende 10 €, an der Abendkasse 16 bzw. 11 €
Grußwort des Landessuperintendenten Dr. Burghard Krause
zur Visitation im Kirchenkreis und der Luthergemeinde
Liebe evangelische Christen in Georgsmarienhütte,
als Landessuperintendent komme ich im August zu Besuch in den Kirchenkreis Georgsmarienhütte und in die Lutherkirchengemeinde, die unterwegs ist zu einer engeren Verbindung mit den Kirchengemeinden Oesede und Kloster Oesede. Ich freue mich sehr auf die Begegnung mit Ihnen – nicht zuletzt auch auf das Tauffest am 29. August in der König-Christus-Kirche in Oesede. So wie Superintendentin Doris Schmidtke alle sechs Jahre zur Visitation Kirchengemeinden des Kirchenkreises besucht, so steht nun mein Besuch im Kirchenkreis an. Wurde früher eine solche Kirchenkreisvisitation des Regionalbischofs vielleicht eher als Inspektion empfunden, so stehen heute das Gespräch und die gegenseitige Wahrnehmung im Vordergrund. Ich möchte gerne zuhören und viel erfahren über Ihre Arbeit und die Menschen, die in Ihrem Kirchenkreis leben. Ich werde aber auch meine Perspektive einbringen und möchte dazu beitragen, dass positive Visionen für die Zukunft entwickelt werden – gerade auch angesichts der Veränderungen, die auf den Kirchenkreis Georgsmarienhütte im Rahmen der Neuordnung der Kirche im Osnabrücker Land zukommen. Auch wenn Strukturen sich verändern und Stellen für Hauptamtliche weniger werden. Wir haben mit dem Evangelium eine gute und wichtige Botschaft und den unverzichtbaren Auftrag, diese Botschaft Menschen nahe zu bringen. Eine Visitation ist eine gute Möglichkeit, miteinander neu über diesen bleibenden Auftrag in allen Veränderungen ins Gespräch zu kommen.
Bis zu unserer Begegnung im August grüßt Sie herzlich
Ihr Landessuperintendent Dr. Burghard Krause
Donnerstag, 19. August 2010 um 19 Uhr
Gemeindeversammlung im Gemeindesaal, Kirchstr. 1
Themen sind die Vorstellung des Bauvorhabens und die Büchereiarbeit.
Freitag, 20. August 2010 um 15:30 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst im Kasinopark zum 150. Jubiläum Alt-Georgsmarienhütte
Es predigen Herr Landessuperintendent Dr. Krause und Herr Generalvikar Paul.
Sonntag, 22. August 2010 um 11 Uhr
Visitationsgottesdienst in der Lutherkirche mit Verabschiedung von Herrn Prädikant Karl-Heinz Brauner; Predigt: Pastor Nils Donadell, anschließend Kirchenkaffee und die Möglichkeit zum gespräch mit Herrn Landessuperintendent Dr. Krause.
Samstag, 28. August 2010 um 10:30 Uhr
Kinderkirche in der König-Christus-Kirche, Oesede
Sonntag, 29. August 2010 um 11 Uhr
Tauffest in der König-Christus-Kirche, Oesede
Vom 16. Juli bis 4. August 2010 findet eine Jugendbegegnung in Südafrika unter der Leitung von Frau Anke Meckfessel statt. Träger ist der Kirchenkreis Georgsmarienhütte und die BBS Haste, an der Frau Meckfessel unterrichtet.
Es fahren mit: Benjamin Bürger, Marina Jüstel, Vivien Kölker, Jessica Landeck, Nico Möller, Mathis Ossig, Lena Rauer, Elisabeth Stuckov und Julia Wagenleitner.
Während der Jugendbegegnung sollen die Teilnehmenden das kirchengemeindliche Leben in Südafrika kennen lernen. Nach einer solchen Orientierungsphase werden sie in Projekten in einer Kirchengemeinde arbeiten. Sie arbeiten im Krankenhaus, im Kindergarten und vor allem werden sie mit südafrikanischen Jugendlichen Gärten für den Gemüseanbau anlagen, um gerade den Kinderhaushalten so Hilfe zu ermöglichen.
Am Samstag, den 10. Juli findet ein weiteres Konzert in der Holter Kirche statt:
Es singt der Düsseldorfer Kammerchor (www.duesseldorfer-kammerchor.de) unter Leitung von Wolfgang Abendroth (Kantor an der Düsseldorfer Ev. Stadtkirche St. Johannes).
Titel des Programms ist „Von Engeln und anderem Geflügel“ und mischt, wie der Titel andeutet, geistliche und sommerlich-weltliche Musik.
Beginn des Konzertes ist um 17.00 Uhr, damit die Übertragung des WM-Fußballspiels um den dritten Platz nicht in Konkurrenz treten kann!
Das Landeskirchenamt hat am 16.3.2010 folgenden Beschluss gefasst:
Die Kirchenkreise Bramsche, Georgsmarienhütte, Melle und Osnabrück werden wie folgt neu gegliedert:
Die Kirchengemeinden Arenshorst, Bad Essen, Barkhausen-Rabber, Bohmte, Hunteburg, Lintorf, Ostercappeln und Venne, bisher Kirchenkreis Melle, gehören ab dem 1. Januar 2013 dem Kirchenkreis Bramsche an.
Die Kirchengemeinden Belm, Gretesch-Lüstringen, Hasbergen und Vehrte, bisher Kirchenkreis Georgsmarienhütte, gehören ab 1.1.2013 dem Kirchenkreis Osnabrück an.
Die Kirchenkreise Georgsmarienhütte und Melle werden zum 1.1.2013 zu einem neuen Kirchenkreis vereinigt, dessen Superintendentursitz in Melle sein wird.
Da der Kirchenkreis Melle sowie mehrere Kirchengemeinden dem Vorschlag widersprochen haben, war die Zustimmung des Kirchensenates einzuholen. Dieser hat in seiner Sitzung am 19. Mai 2010 dem Beschluss des Landeskirchenamtes zugestimmt.
