Evangelisch-lutherischer Kirchenkreisverband
Osnabrück-Stadt und -Land

Der Kirchenkreisverband Osnabrück-Stadt und -Land, bestehend aus den Kirchenkreisen Bramsche, Georgsmarienhütte, Melle und Osnabrück, ist zum 1. Oktober 2011 errichtet worden.

Am 3. November 2011 trafen sich die Mitglieder des Kirchenkreisverbandsvorstandes zur konstituierenden Sitzung und wählten Frau Superintendentin Schmidtke zur Vorsitzenden.
Herr Havliza ist zum 1. stellvertretenden Vorsitzenden, Frau Pastorin Kusche zur 2. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden.
Neben den Wahlen standen auch die Ernennung des Leiters des zukünftigen Kirchenamtes der vier Kirchenkreise sowie der Gesellschaftsvertrag und die Geschäftsordnung der "Diakonisches Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück gGmbH" auf der Tagesordnung.

stehend v.l.n.r.: Frau Pastorin Dr. Köhler, Herr Deffner, Frau Dr. Löhberg, Herr Leopold, Frau Pastorin Jakob, Herr Superintendent Hentschel, Herr Kallert, Frau Fritz, Frau Pastorin Siemens, Herr Superintendent Pannen, Herr Superintendent Loos, Herr Dreher; sitzend v.l.n.r. Frau zur Nedden, Herr Havliza, Frau Superintendentin Schmidtke, Frau Pastorin Kusche
stehend v.l.n.r.: Frau Pastorin Dr. Köhler, Herr Deffner, Frau Dr. Löhberg, Herr Leopold, Frau Pastorin Jakob, Herr Superintendent Hentschel, Herr Kallert, Frau Fritz, Frau Pastorin Siemens, Herr Superintendent Pannen, Herr Superintendent Loos, Herr Dreher; sitzend v.l.n.r. Frau zur Nedden, Herr Havliza, Frau Superintendentin Schmidtke, Frau Pastorin Kusche

Vorstand des Kirchenkreisverbandes Osnabrück-Stadt und -Land

Mitglieder des Kirchenkreisverbandsvorstandes sind:

Für den Kirchenkreis Bramsche: Superintendent Hentschel, Pastorin Kusche, Herr Deffner und Herr Dreher.

Für den Kirchenkreis Georgsmarienhütte: Superintendentin Schmidtke, Pastorin Jacobskötter, Frau Fritz und Herr Kallert.

Für den Kirchenkreis Melle: Superintendent Loos, Pastorin Siemens, Frau zur Nedden und Herr Leopold.

Für den Kirchenkreis Osnbrück: Superintendent Pannen, Pastorin Jakob, Frau Dr. Löhberg und Herr Havliza.

Gemeinsam auf dem Weg in eine gute Zukunft:
Evangelische Kirche im Osnabrücker Land rückt näher zusammen

Im Mai 2010 hat der Kirchensenat der hannoverschen Landeskirche der Neuordnung der Evangelischen Kirche im Osnabrücker Land zugestimmt, und das heißt die Kirchenkreise Bramsche, Georgsmarienhütte, Melle und Osnabrück werden neu gegliedert.  Die Kirchengemeinden aus dem Wittlager Raum - bisher Kirchenkreis Melle -, gehören ab dem 1. Januar 2013 dem Kirchenkreis Bramsche an.

Die Kirchengemeinden Belm, Vehrte, Gretesch-Lüstringen und Hasbergen, bisher Kirchenkreis Georgsmarienhütte, gehören ab 1.1.2013 dem Kirchenkreis Osnabrück an. Erste Gespräche zwischen Vertretern dieser Gemeinden und dem Kirchenkreis Osnabrück haben bereits stattgefunden. Die Kirchenkreise Georgsmarienhütte und Melle werden zum 1.1.2013 zu einem neuen Kirchenkreis vereinigt, dessen Superintendentursitz in Melle sein wird. Die Kirchenkreisvorstände Melle und Georgsmarienhütte haben bereits gemeinsam getagt und erste Absprachen zum weiteren Vorgehen getroffen.

Die Gründung eines Kirchenkreisverbandes noch mit den vier alten Kirchenkreisen ist in Arbeit. Eine Satzung dafür wird den Kirchenkreistagen im November zur Diskussion vorgelegt. Der Kirchenkreisverband soll der Träger des gemeinsamen Diakonischen Werkes für das Osnabrücker Land werden. Das Konzept für dieses eine Diakonische Werk wird ebenfalls im November in den Kirchenkreistagen vorgestellt. Im Frühjahr 2011 soll dann die Beschlussfassung über beide Vorhaben erfolgen. Der Kirchenkreisverband wird ab Januar 2013 auch der Träger der gemeinsamen Verwaltung sein, die dann Kirchenamt heißen wird.

Die Projektgruppe „Partnerschaft und Ökumene“ arbeitet seit Februar 2010 intensiv, die Projektgruppen Jugendarbeit, Kirchenmusik und Fundraising werden im Herbst mit ihrer Arbeit beginnen.

Doris Schmidtke, September 2010

Am 28. April 2009 haben vier Kirchenkreistage ein Votum zur Zukunft der evangelisch-lutherischen Kirche im Osnabrücker Land abgegeben. Bramsche und Osnabrück haben mit großer Mehrheit für das vorgelegte Konzept einer Steuerungsgruppe gestimmt, Georgsmarienhütte mit knapper Mehrheit. Melle hat dagegen votiert. Der angenommene Vorschlag sieht vor, dass aus den vier Kirchenkreisen drei mit einem neuen geografischen Zuschnitt werden und dass aus den drei Kirchenkreisämtern ein Kirchenamt in Osnabrück wird. Bestimmte Aufgaben werden gemeinsam von den drei Kirchenkreisen verantwortet.

Der überwiegende Teil des bisherigen Kirchenkreises Georgsmarienhütte soll gemeinsam mit den Kirchengemeinden der Stadt Melle den neuen Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte bilden mit Sitz der Superintendentur in Melle. Das bedeutet leider für Georgsmarienhütte den Verlust der Superintendentur zum 31.12.2012.

Viele Stimmen im Kirchenkreistag Georgsmarienhütte sprachen sich für die „große Lösung“ aus: statt drei Kirchenkreise wollten sie nur noch einen einzigen großen Kirchenkreis. Zwei Kirchenvorstände (Vehrte und Hasbergen) widersprachen der geplanten geografischen Zuordnung. Diese Voten sind protokolliert worden und gehen gemeinsam mit den Beschlüssen an das Landeskirchenamt, das in absehbarer Zeit alle Kirchenvorstände befragen und anschließend eine Entscheidung treffen wird.

Wenig Einwände gab es gegen die vorgesehene Zusammenarbeit der Kirchenkreise in den Handlungsfeldern wie Diakonie, Kindertagesstätten-Fragen, Begleitung Ehrenamtlicher und Erschließung neuer Geldquellen. Entsprechende Projektgruppen werden deshalb auch schon vor der Entscheidung des Landeskirchenamtes mit der Arbeit beginnen.

Doris Schmidtke, April 2009

Evangelisch-lutherischer Kirchenkreisverband Osnabrück-Stadt und -Land

Turmstr. 10 - 12
49074 Osnabrück

Vorsitzende:
Frau Superintendentin Doris Schmidtke
Kirchstr. 1
49124 Georgsmarienhütte
Tel: 05401 345234
Fax: 05401 345235
Mail: sup.georgsmarienhuette@evlka.de