Die Kirche als Spardose

Das Ehepaar Stiewe aus Bad Laer übergibt Pastor Keding (Mitte) die prallgefüllte "Spendenkirche"


Ungewöhnliche Spendenaktion sucht Nachahmer

Nur drei Monate hat es gedauert, da war die Kirche bis unter das Dach gefüllt. Das Ehepaar Stiewe hatte Ostern, zu Beginn der Spendenaktion „Ein Herz für unsere Kirche“, eine von zahlreichen Sammeldosen in Form einer Kirche mit nach Hause genommen.
„Egal ob beim Grillfest, der Geburtstagsparty oder am Arbeitsplatz wurde für unsere Aktion kräftig die Werbe- und Spendentrommel gerührt“, beschreibt Gabriele Reder-Stiewe ihren Einsatz für die kirchliche Spendenkampagne. Auch Teile des Taschengeldes und des Wechselgeldes nach dem Einkauf wanderten konsequent in die „Kirchenspardose“.
Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Bad Laer hatte die Spendenaktion „Ein Herz für unsere Kirche!“ Ostern gestartet, um die dringend notwendige Renovierung von Kirche und Gemeindezentrum zu finanzieren. Neben der Instandsetzung sollen zusätzliche Angebote entstehen, die allen Menschen aus der Kommune zu Gute kommen. Die Gemeinde benötigt in knapp zwei Jahren insgesamt 50.000 Euro und entwickelte die Spendenaktion mit vielen phantasiereichen Ideen wie zum Beispiel der Kirchenspardose.
Das Ehepaar Striewe übergab jetzt Pastor Reinhard Keding die stolze Summe von 1111,11 Euro. Pastor Keding bedankte sich herzlich für die Gaben: „Es ist für unsere Gemeinde sehr schön mit zu erleben, dass die Aktion so viel positive Resonanz und ansehnliche Spendenergebnisse erzielt.“ Keding schilderte, dass an der Produktion der ungewöhnlichen Sammeldose viele Hände beteiligt waren: „Unsere Konfirmanden haben das Falten und die KiTa-Kinder das Bemalen und Bekleben übernommen – so ist jede Kirchenspardose ein Unikat!“
Das Ehepaar Stiewe hatte soviel Spaß an der Aktion, dass sie gleich eine neue Spardose mit nach Hause nahmen…

Kirchenspendendosen erhalten Sie im Gemeindebüro, Martin-Luther-Str. 1, T: 05424-8391.

Spenden werden erbeten auf das Spendenkonto:
Ev.-luth. Kirchenkreis Georgsmarienhütte
Kto.-Nr: 300006718
BLZ 520 604 10
Ev. Kreditgenossenschaft
Stichwort: Ein Herz für unsere Kirche

Ein Herz für unsere Kirche!

Möchten Unterstützer für die Kampagne „Ein Herz für unsere Kirche!“ gewinnen: vlnr. Dirk Stratmann, Dr. Rolf Westheider, Pastor Reinhard Keding, Carola Scholz; Foto: Kriener


Ev.-luth. Gemeinde in Bad Laer/Glandorf startet Ostern ihre Spendenkampagne

Aus der Entfernung betrachtet könnte man meinen, alles wäre in bester Ordnung. Dreifaltigkeitskirche samt Gemeindezentrum sehen so aus wie immer. Doch im klaren Frühlingslicht sind die teilweise massiven Schäden nicht mehr zu übersehen: Der Schimmel sitzt im Holz der Fenster und der Fußboden ist mehr als nur abgetreten. Auch die Außenanlage lädt nicht mehr zum Verweilen ein. 1993 hatte die Gemeinde ein schönes modernes Gemeindezentrum und die helle Dreifaltigkeitskirche eröffnet. 20 Jahre später ist alles in die Jahre gekommen – der Zahn der Zeit hat deutliche Spuren hinterlassen.
„Wenn wir jetzt nicht die dringend notwendigen Erneuerungen vornehmen, dann werden die Schäden bald unermesslich“, schildert Pastor Reinhard Keding die Situation mit klaren Worten.
Doch der Kirchengemeinde geht es nicht in erster Linie um die reine Instandhaltung des Gemeindezentrums: „Wir möchten unsere Gemeinde attraktiver machen für unsere Mitglieder, aber auch für Menschen von außen. Denn auch künftig sollen sich bei uns die Senioren ebenso wohl fühlen wie die Krabbelkinder. Unsere Türen stehen für Jugendarbeit und private Feiern offen, für Konzerte und Vorträge. Kurz gesagt, für alle“, beschreibt Carola Scholz vom Kirchenvorstand die Motivation der Beteiligten.

Die Idee von der „Gemeinde im Zentrum des Gemeinwesens“ bestimmt auch die Spendenkampagne, mit der die ev. Kirche Unterstützer gewinnen möchte. So finden über das ganze Jahr verteilt Veranstaltungen statt. Auch Gottesdienste werden geprägt sein von der Spenden- und Mitmachkampagne. „Wir möchten vielen Menschen die Möglichkeit geben mitzumachen, denn jede Form der Unterstützung ist ein lebendiger Ausdruck des Gemeindelebens“, betont Reinhard Keding.

Insgesamt benötigt die Kirchengemeinde 50.000 Euro, die sie innerhalb von zwei Jahren generieren möchte. Für Dr. Rolf Westheider, früher Vorsitzender des Kirchenvorstandes heute stellvertretender Bürgermeister, ist das ein durchaus realisierbares Vorhaben: „Im Rahmen der Kampagne werden wir Angebote präsentieren für jung und alt, für Senioren, für Unternehmer und für Klein- sowie Großspender.“
Mit viel Spaß und Eifer sind die Spendensammler bei der Sache. So betont Dirk Stratmann vom Kirchenvorstand: „Bei uns zählt jeder Beitrag – ob groß oder klein! Wir möchten vor allem, dass viele Menschen aus Bad Laer und Umgebung mitmachen. Sie sind herzlich eingeladen!“
Die Kampagne „Ein Herz für unsere Kirche!“ beginnt Ostermontag mit einem Frühstücksgottesdienst um 10.15 Uhr.

Spenden werden erbeten auf das Konto:
Ev.-luth. KKA Georgsmarienhütte
Nr. 300006718
BLZ 520 604 10
Ev. Kreditgenossenschaft
Stichwort: Ein Herz für unsere Kirche!

Gutes tun für Kinder

Die Kuratoriumsmitglieder der Stiftung „Gemeindeleben fördern“ freuen sich auf weitere Unterstützer, vlnr. Frau Kuchenbecker, Herr Buggisch, Frau Mayer, Frau Jacobskötter, Herr Jeckner, Foto: G. Kriener

Stiftung der Ev.-luth. Gemeinde gründet Fonds für Kinder und Jugendliche 

„Wir können das letzte Jahr nicht einfach wiederholen“ betonte Gesine Jacobskötter während der Kuratoriumssitzung der Stiftung „Gemeindeleben fördern“, „jetzt müssen wir die Hilfe dauerhaft und nachhaltig gestalten!“
Genau vor einem Jahr zu Ostern 2010 startete die Stiftung gemeinsam mit der Ev.-luth. Kirchengemeinde die Kampagne „Jedes Kind braucht eine warme Mahlzeit!“. Die Spendensammler wollten bedürftigen Kindern der Kindertagesstätte ein warmes Mittagessen ermöglichen. Viele der KiTa-Kinder aus einkommensschwachen Familien können das Geld für ein warmes Mittagessen nicht aufbringen.
Die Kampagne hatte großen Erfolg: Binnen eines Jahres kam es zu einer kleinen Spendenwelle: So kann die Stiftung für zwei Jahre allen bedürftigen Kindern das Essen finanzieren! Zum Abschluss der Kampagne kam jetzt aber die Frage auf, wie es denn weitergehe, wenn das Geld aufgebraucht sei. Mit der Frage beschäftigte sich das Kuratorium der Stiftung eingehend. Die Verantwortlichen entschieden dann, einen Fonds einzurichten, aus dem ausschließlich die Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen unterstützt wird - eben auch die warmen Mittagessen für die bedürftigen Kinder.
Dementsprechend wenden sich die Kuratoriumsmitglieder in diesen Tagen an die Bürgerinnen und Bürger von Bad Rothenfelde mit der Bitte, für diesen Fonds zu stiften. So könne die Hilfe auch über die nächsten zwei Jahre hinaus garantiert werden.
Pastorin Jacobskötter appelliert zu Ostern an ihre Gemeindeglieder: „Jetzt ist eine gute Zeit für ein starkes Zeichen: Jede Zustiftung hilft, egal ob es 20 oder 2000 Euro sind. Wir gestalten damit ein Stück Zukunft für die Kinder!“

Zustiftungen werden erbeten auf das Konto:
Ev.-luth. KKA Georgsmarienhütte
Kontonummer 300006718
BLZ 520 604 10
Ev. Kreditgenosssenschaft
Stichwort: Zustiftung Kinder- und Jugendfonds

Von Ackerbau und Fundraising

Säen, hegen und pflegen: Superintendentin Schmidtke, Fundraiser Kriener und Kirchenkreisvorsteherin Olbricht sind mit viel Spaß bei der Sache. Foto: Gisbert Gramberg


Ev.-luth. Kirchenkreis Georgsmarienhütte verabschiedet ein Fundraising-Konzept

Beim Fundraising ist es wie beim Ackerbau: Säen, hegen, düngen und pflegen sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Ernte.
„Wenn wir sorgfältig planen, die Gegebenheiten der Region beachten, die einzelnen Schritte gut aufeinander abstimmen und schließlich noch Spaß an der Sache mitbringen, werden wir reiche Ernte einfahren“, beschreibt Doris Schmidtke, Superintendentin im Kirchenkreis Georgsmarienhütte, den Arbeitsbereich Fundraising.
Der Kirchenkreis hat die Grundlagen für die erfolgreiche Ernte der nächsten zwei Jahre beschlossen. So haben der Kirchenkreisvorstand und jetzt aktuell der Kirchenkreistag das druckfrische Fundraising-Konzept einstimmig beschlossen. „Das ist ein sehr deutliches Zeichen pro Fundraising“, freut sich Jutta Olbricht, Mitglied des Kirchenkreisvorstandes.
Gustav Kriener, Fundraiser im Kirchenkreis, ist ebenfalls von der Unterstützung durch das Kirchenparlament begeistert: „Manchenorts gibt es Bedenken beim Thema Fundraising: Den Einen erscheint der Aufwand zu groß, die Anderen möchten am Altbekannten festhalten. Der Kirchenkreis Georgsmarienhütte nimmt innerhalb des Sprengels Osnabrück eine klare Vorreiterstellung ein.“
Das auf dem Kirchenkreistag vom 22. März verabschiedete Fundraising-Konzept bildet sozusagen das Saatgut für die Zukunft. Das kirchliche Fundraising diene dem Erhalt und dem Ausbau der christlichen Gemeinschaft; im Mittelpunkt stehe die Förderung der Ortsgemeinde und die Vielfalt kirchlicher Arbeit. Dazu müssten Stiftungen und Fördervereine im Umfeld der Gemeinden ausgebaut und neue Ressourcen entwickelt werden – steht dort zu lesen.
„Besonders Phantasie und Engagement sind gefragt, damit das Einwerben von Spenden und das Gewinnen von weiteren Unterstützern gelingt“, betont Superintendentin Schmidtke die kommenden Herausforderungen.
Damit die Ernte eben nicht nur in einer Saison reich ausfalle, seien im Fundraising-Konzept professionelle Leitung und Kontinuität als wichtige Faktoren eines erfolgversprechenden Fundraisings benannt, so Frau Olbricht.
Das Fundraising-Konzept des Kirchenkreises können Sie hier als pdf-Datei einsehen und herunterladen.

 

Benefiz mit Erzengeln und Vokalensemble

Gesine Jacobskötter, Rainer von Oppen, Ute Patterson

Ev.-luth. Gemeinde Bad Rothenfelde feiert für den guten Zweck

„Das ist aber wirklich nett, Frau Pastorin!“, freut sich eine der Besucherinnen über die persönliche Begrüßung am Einlass. Die Ev.-luth. Gemeinde hatte am 12. November zu einem Benefizabend ins Hotelrestaurant „Drei Birken“ eingeladen. Im Rahmen der Spendenkampagne „Jedes Kind braucht eine warme Mahlzeit!“ wollten Stiftung, Förderverein und Kirchenvorstand der Gemeinde ihren Spendern und Unterstützern ein „Dankeschön“ kredenzen.

Essen für den guten Zweck

60 gutgelaunte Gäste waren der Einladung gefolgt und hatten ihren Eintritt für den guten Zweck gern entrichtet. Sie wurden belohnt mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der „Drei Birken“-Küche. Gebeizter Lachs, Gans, Rotkohl und Bourbonvanille-Eis an Zwetschge gaben sich ein Stelldichein. Garniert wurde das Ganze vom hinreißenden Vokalensemble aus Dissen, die mit fetzigen Rhythmen die Zuschauer begeisterten. Am späteren Abend traten dann die Erz.-Engel, eine Kabarettgruppe bestehend aus Erzieherinnen, auf und ernteten für ihr herausragendes Programm lang anhaltenden Applaus. Auch Bürgermeister Rehkämper und Frau waren der Einladung  gefolgt und erlebten einen vergnüglichen Abend.

Herr und Frau Rehkämper, Frau Tesch

Neben der Unterhaltung kam jedoch der Ernst des Lebens, bzw. der Kampagne nicht zu kurz: Pastorin Jacobskötter und Kirchenvorsteherin Patterson erinnerten an den Anlass für den Benefizabend. So würden die Einnahmen allesamt für das Mittagessen für bedürftige Kinder der evangelischen Kindertagesstätte zur  Verfügung gestellt. Zum Abschluss des Abends erhielten alle Gäste ein kleines Dankeschön, das die Kinder der KiTa gebastelt hatten: ein Herz auf einem Kochtopf als Magnet für den Kühlschrank!

Stimmungsvolles Ambiente, alle Fotos: G. Kriener

Die Kampagne wird fortgesetzt mit einem Gottesdienst am Ewigkeitssonntag, 21.11. um 10 Uhr und am zweiten Weihnachtstag, 26.12. um 10 Uhr.




Spenden und Zustiftungen werden erbeten auf das Konto „Jedem Kind eine warme Mahlzeit“
Ktonr. 120 937 93 01
Volksbank Bad Laer–Borgloh–Hilter–Melle
BLZ 265 624 90

 

Bitte um Spenden für Flutopfer in Pakistan

Bittet um Spenden für die Flutopfer in Pakistan: Doris Schmidtke, Superintendentin, Foto: G. Kriener


„Jeder Tag zählt: Wir müssen jetzt ganz schnell den Flutopfern in Pakistan zur Seite stehen!“ Mit einem dringenden Spendenappell richtet sich Doris Schmidtke, Superintendentin des ev.-luth. Kirchenkreises Georgsmarienhütte, an die Öffentlichkeit.

Die Überschwemmungskatastrophe in dem asiatischen Land sprenge jede bisher bekannte Dimension. Nach Angaben der „Diakonie Katastrophenhilfe“ seien bis zu sechs Millionen Pakistani auf die Versorgung mit Lebensmitteln angewiesen. Die evangelische Nothilfeorganisation arbeite seit Jahren mit Partnern vor Ort zusammen, sodass schnell und unbürokratisch geholfen werden könne. Es gehe um elementare Dinge in den Notunterkünften wie Trinkwassertanks, Zelte und Hygieneartikel.

„Als christliche Gemeinschaft sind wir aufgefordert, unseren Nächsten zur Seite zu stehen, auch dann, wenn sie nicht in unserer Nachbarschaft leben! Bitte unterstützen Sie die Flutopfer mit Ihrer Spende!“


Diakonie Katastrophenhilfe
Konto 4488
Bank für Gemeinwirtschaft
BLZ 251 205 10

Weitere Informationen zur Arbeit der "Diakonie Katastrophenhilfe" in Pakistan:

Erstes Jahr durch Spenden gesichert

9.000 Euro sind für „Jedes Kind braucht eine warme Mahlzeit“ eingegangen. Kirchenvorstand, Förderverein und Stiftung der ev.-luth. Kirchengemeinde bedanken sich herzlich bei allen Unterstützern. Vlnr.: Pastorin Gesine Jacobskötter, Ute Patterson, Wolfgang Rodefeld, Kathrin Tepe, Dieter Schmitz, Ulrike Pepmöller, Pastor Rainer von Oppen, Foto: G.Kriener


Ev.-luth. Gemeinde Bad Rothenfelde bedankt sich bei allen Unterstützern

Gesine Jacobskötter strahlt über das ganze Gesicht. Gerade hat die Pastorin dem Kirchenvorstand in der Junisitzung berichtet, dass bereits 9.000 Euro Spenden eingegangen sind. „Jetzt können wir allen KiTa-Kindern eine warme Mahlzeit garantieren“, gibt sie ihrer Freude Ausdruck. „Mit den Spenden kommen wir genau ein Jahr aus. Wir möchten uns bei allen, die uns unterstützt haben, von Herzen bedanken!“
Zusammen mit Förderverein und Stiftung hat die Kirchengemeinde die Kampagne „Jedes Kind braucht eine warme Mahlzeit“ zu Ostern dieses Jahres ins Leben gerufen.
Ziel der Spendenaktion ist es, allen Kindern der Kindertagesstätte eine warme Mahlzeit täglich zu ermöglichen. Für viele Familien, die von Hartz IV oder einem extrem niedrigen Einkommen leben müssen, reicht das Geld für ein warmes Mittagessen für ihre Kinder in der KiTa nicht aus.
Mit Kollekten, Spenden und durch die Verkaufserlöse vom Maifest der KiTa haben Gemeindemitglieder und Unternehmer das Anliegen der ev.-luth. Kirchengemeinde unterstützt und binnen zwei Monaten 9.000 Euro zusammengetragen.
„Dass wir in so kurzer Zeit die Finanzierung für das erste Jahr sichern können, hätte ich nicht für möglich gehalten“, betont Ute Patterson, Kirchenvorsteherin der Gemeinde: „Jetzt gehen wir mit dem gleichen Elan die Finanzierung der nächsten Jahre an!“
Die kommenden Aktivitäten sollen dementsprechend Dauerspender, Großspender und Zustifter ansprechen, damit die Hilfe für die bedürftigen Kinder nachhaltig wird und nicht nach einem Jahr ausläuft: In zwei Gottesdiensten soll an die Kampagne erinnert werden. Ein Benefizessen findet im November statt und Weihnachten schließlich wird die Kampagne mit einem Gottesdienst feierlich beendet.

Spenden und Zustiftungen werden erbeten auf das Konto
„Jedem Kind eine warme Mahlzeit“
Kontonummer 120 937 93 01
Volksbank Bad Laer – Borgloh – Hilter – Melle
BLZ 265 624 90

Bestes Spendenergebnis für „Brot für die Welt“

Freuen sich über ein sehr gutes Spendenergebnis: Superintendentin Schmidtke und "Brot für die Welt"- Beauftragter Teevs


Kirchenkreis Georgsmarienhütte sammelte fast 58.000 Euro

"Das ist das beste Spendenergebnis seit fünf Jahren", freut sich Superintendentin Doris Schmidtke über die erfolgreiche Bilanz des Jahres 2009. "Wir danken allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich für ihre Unterstützung!"
Die 18 Gemeinden des Kirchenkreises hatten im vergangenen Jahr in Gottesdiensten und Aktionen um Spenden für die Arbeit des evangelischen Hilfswerkes "Brot für die Welt" gebeten. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise waren die Gemeindeglieder spendenfreudiger denn je.
"Es freut uns besonders, dass auch in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit die Not der Menschen in der Dritten Welt nicht vergessen wurde", betont Hans-Joachim Teevs, "Brot für die Welt"-Beauftragter des Kirchenkreises.
Das Hilfswerk engagiert sich seit 50 Jahren in Asien, Lateinamerika und Afrika für Projekte, die Menschen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Nahrung, Trinkwasser und Wohnraum ermöglichen.
Weitere Infos unter: www.brot-fuer-die-welt.de

Spenden für die laufende Arbeit werden erbeten auf das Konto des
Kirchenkreisamtes Georgsmarienhütte
Nr. 1633108459
BLZ 265 501 05
Sparkasse Osnabrück
Kennwort: Brot für die Welt 2010

"Jedes Kind braucht eine warme Mahlzeit"

Sie werben für die Aktion "Jedes Kind braucht eine warme Mahlzeit!" (vlnr.) : Ute Patterson, Vorsitzende Förderverein der ev.-luth. Kirche, Rainer von Oppen, Pastor, Cornelia Strieder, Köchin KiTa "Pusteblume", Gesine Jacobskötter, Pastorin, Ulrike Pepmöller, KiTa-Leiterin. Foto: G. Kriener


Ev. -luth. Gemeinde Bad Rothenfelde startet Spendenaktion für KiTa-Kinder

Drei Euro kostet ein Mittagessen in der Kindertagesstätte. Das erscheint auf den ersten Blick nicht viel. Drei Euro ist aber auch der Betrag, der nach dem bisherigen Regelsatz von Hartz IV einer Familie pro Tag und Kind zugestanden wird. Wenn man das weiß, ahnt man, dass für viele Familien, die von Hartz IV oder einem extrem niedrigen Einkommen leben müssen, drei Euro für ein warmes Mittagessen unerschwinglich sind.

„Schon seit längerem bedrückt mich, dass manche Familien, deren Kinder bei uns in der KiTa sind, durch die Essenskosten in zum Teil große finanzielle Schwierigkeiten geraten “, sagt Ulrike Pepmöller, Leiterin der ev.  KiTa in Bad Rothenfelde. “Ich freue mich deshalb, dass der Förderverein und die Stiftung der ev. Kirchengemeinde nun die Kampagne „Jedes Kind braucht eine warme Mahlzeit!“ gemeinsam starten.“

Ziel der Kampagne ist es, allen bedürftigen Kindern der KiTa das warme Mittagessen zu sichern. Förderverein und Stiftung bitten dafür die Bürgerinnen und Bürger von Bad Rothenfelde um Spenden und Zustiftungen. Insgesamt werden 9.000 Euro benötigt, um allen Kindern eine warme Mahlzeit zu ermöglichen.

Die Kampagne wird am Ostermontag, dem 5. April  in einem Familiengottesdienst um 11 Uhr eröffnet. Die Kinder aus der KiTa werden dafür Lieder einüben und beim anschließenden Empfang selbst gemachte Leckereien anbieten.

„Ostern heißt für mich: `Nichts muss so bleiben, wie es ist.´ Es muss also auch nicht dabei bleiben, dass Kinder nicht am warmen Mittagessen in der KiTa teilnehmen können“, erklärt Pastorin Gesine Jacobskötter den Starttermin der Kampagne und fügt hinzu:  „Ich wünsche mir sehr, dass wir am Ende des Jahres sagen können: Ja, es ist uns gelungen, das Mittagessen für alle bedürftigen Kinder unserer Kita zu sichern - und zwar auch für die kommenden Jahre.“

Um das Ziel zu erreichen, machen sich Förderverein und Stiftung stark für die Kampagne „Jedes Kind braucht eine warme Mahlzeit!“ und freuen sich, dass sie mit Rudolf Wernemann - ehemaliger Bürgermeister von Bad Rothenfelde, und Edmund Tesch früher Rektor der Grundschule Bad Rothenfelde, zwei prominente Unterstützer der Kampagne gewinnen konnten.

Weitere Höhepunkte der Jahreskampagne sind das Maifest der Kindertagesstätte am 8.5.2010 und ein Benefizessen im November.

Spenden und Zustiftungen für „Jedes Kind braucht eine warme Mahlzeit!“ werden erbeten auf das Konto „Jedem Kind eine warme Mahlzeit“
Kontonummer 120 937 93 01
BLZ 265 624 90
Volksbank Bad Laer – Borgloh- Hilter - Melle

 


Weihnachten 2009: Unser Brot für die Welt Projekt

Kolumbien
Ein Zuhause für ausgestoßene Kinder und Jugendliche

Als David Ballén zehn Jahre alt war, wussten die Lehrerinnen der staatlichen Schule „Gran Colombia“ nicht mehr, was sie noch mit ihm machen sollten. David ärgerte unaufhörlich seine Mitschüler, störte den Unterricht und weigerte sich beharrlich, lesen und schreiben zu lernen. „Er war ein fürchterlicher Junge“, erinnert sich die Lehrerin Elizabeth Vergara. „Als wir uns mit David einfach nicht mehr zu helfen wussten, schlugen wir seiner Mutter vor, mit ihm zur Fundación Creciendo Unidos zu gehen“, erinnert sie sich.

Die Fundación Creciendo Unidos („Stiftung Gemeinsam Wachsen”) gibt es seit 1986. Ursprünglich wurde sie gegründet, um arbeitenden Kindern das Lesen und Schreiben beizubringen. Heute unterhält die Stiftung neben Einrichtungen für Nachhilfeunterricht, Musik, Tanz und Fotografie auch eine Schule für Kinder, die von den staatlichen Schulen ausgeschlossen wurden. Viele der Schüler kommen aus zerrütteten Familien, alle aus einem armen Elternhaus.

David kam in die mittlere der drei Lernstufen der Schule. Sie ist speziell dafür da, Kinder mit Lese- und Schreibschwäche zu fördern. Nach nur einem Jahr findet er sich in der Welt der Buchstaben und Worte gut zurecht. Aber nicht nur das: Auch sein soziales Verhalten hat sich positiv verändert.

„Als David zu uns kam, war er ein verhaltensgestörtes Kind, das Zeichen von Misshandlung aufwies“, erinnert sich seine Lehrerin Lia Lemus. Weil sie viele solcher Kinder hätten, könne sich die Schule nicht allein aufs Lernen konzentrieren, sagt Reinel García, der Direktor von FCU. Genauso wichtig sei die psychosoziale Betreuung der Kinder und ihrer Familien. „Wenn wir nicht auch auf die seelischen Bedürfnisse der Kinder eingehen, wird keines von ihnen schulische Fortschritte machen“, ist er überzeugt.

„Es gefällt mir hier viel besser als in der anderen Schule“, sagt der elfjährige David. „Die Lehrer sind viel netter, und sie schreien uns nicht an.“ David ist noch immer ein unruhiges Kind. Aber er hat Wege gefunden, seine überschüssige Energie los zu werden: Er nimmt an einer Tanzgruppe teil, und er arbeitet im Schulgarten. Außerdem bekommt er, wenn er es nötig hat, Nachhilfeunterricht. Und FCU löst eines seiner größten Probleme: Er erhält jeden Tag ein warmes Mittagessen.

Text: Cecibel Romero,
Fotos: Thomas Lohnes

Bitte spenden Sie auf folgendes Konto:

Kirchenkreisamt Georgsmarienhütte
Kto.nr. 1633108459
BLZ 265 501 05
Sparkasse Osnabrück
Kennwort: Brot für die Welt 2009


Weitere Informationen im Internet unter www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/fcu

 

Hilfe für südafrikanische Partner

Südafrikanische Jugendliche benötigen Ausbildungschancen! Foto: A. Meckfessel


Bildung ist auch in Südafrika der Schlüssel zur weiteren Entwicklung - sowohl individuell wie auch gesellschaftlich.
Zusammen mit unseren südafrikanischen Partnergemeinden in Umvoti haben wir beschlossen, einen Bildungsfonds einzurichten: Finanziert werden Ausbildungsplätze für bedürftige Jugendliche. Damit der Fonds möglichst nachhaltig funktioniert, zahlen die Jugendlichen die erhaltenen Mittel wieder zurück, wenn Sie in Lohn und Brot stehen - die Rückzahlung wiederum steht für weitere Ausbildungen zur Verfügung.

Unsere aktuelle Spendenbitte: Unterstützen Sie die Bildung von südafrikanischen Jugendlichen

Ein Sparschwein geht auf Reisen - für einen guten Zweck!

Wenn Sie solch ein Sparschwein im Pfarrbüro Ihrer Gemeinde oder auf dem Schreibtisch des Pastors sehen, wissen Sie, dass bei Ihnen gerade Spenden gesammelt werden.
Mit der Aktion sollen von September 2009 bis Epiphanias 2010 insgsamt drei Ausbildungsplätze für südafrikanische Jugendliche geschaffen werden. Die Jugendlichen aus dem Partnerkirchenkreis Umvoti erhalten keinerlei staatliche Unterstützung - können aber die dringend notwendige Ausbildung selbst nicht bezahlen. Die Ausbildung kostet monatlich 30 Euro und dauert zwei Jahre. So benötigen wir insgesamt drei Mal 720 Euro.
Damit möglichst viele Menschen von der Aktion erfahren und mitmachen können, hat der Partnerschaftsausschuss unseres Kirchenkreises einige Sparschweine auf die Reise durch den Kirchenkreis geschickt. Wer seinen individuellen Obulus dem Schweinchen anvertraut hat, gibt dieses einfach weiter an Freunde oder Verwandte.

Wenn Sie mitmachen möchten, können Sie ein Sparschwein in Ihrem örtlichen Pfarrbüro abholen - es wartet schon auf Sie.

Oder Sie spenden direkt auf folgendes Konto:

Kirchenkreisamt Georgsmarienhütte
Nr. 1633108459
BLZ 265 501 05
Sparkasse Osnabrück
STICHWORT: Bildungsfonds für Südafrika

Helfen Sie mit Ihrer Spende - vielen Dank!

Hier können Sie weitere Informationen zur Aktion herunterladen.

Hier erfahren Sie mehr zur Partnerschaft mit Umvoti.

 

Ansprechperson Gustav Kriener, Foto: R. Emmerich

Ihre Ansprechperson

Gustav Kriener
Fundraiser

Ev.-luth. Kirchenkreis
Georgsmarienhütte
Kirchstr.1
49124 Georgsmarienhütte

Telefon: 05401-838784
Telefax: 05401-3619477
Mobil: 01522-7398130

gustav.kriener@
kirchenkreis-georgsmarienhuette.de

Spendenkonto 300006718
BLZ 520 504 10
Ev. Kreditgenossenschaft eG

Im Verwendungszweck bitte Spende Kirchenkreis oder den Namen der Gemeinde bzw. der Stiftung angeben - vielen Dank!